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Ostdeutsche wünschen sich die Deutsche Einheit auf Augenhöhe + + + Ostdeutsche wünschen sich das Ende westdeutscher Entmündigung +++
     
 

  Die einzige von westdeutscher Infiltration verschonte Lobby für Ostdeutsche
   
   

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Mein-Parteibuch Lexikon
   
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Zwischen Kap Arkona und Fichtelberg liegt die Heimat der Ostdeutschen. Mit dem Beitritt 1990 war (jedenfalls von uns aus) nicht vorgesehen, dass wir fortan als Fremde im eigenen Land behandelt würden.

Elender von SorgeOstdeutschland den Ostdeutschen
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... den berechtigten Frust der Ostdeutschen über den tatsächlichen Verlauf der „Deutschen Einheit“, ihre Hilf-, Chancen- und Hoffnungslosigkeit aufzugreifen und in konstruktives Handeln mit dem Ziel wirksamer Abhilfe zu übersetzen – das ist das Kernverständnis der Ostdeutschen Volksgruppen-Partei (OVP).

Es ist nicht alles schlecht an der Deutschen Einheit, aber das Schlechte darf nicht verniedlicht werden!

Es ist nicht alles schlecht, was seit 1990 in den Neuen Bundesländern (NBL) vor sich ging; das muss man voranstellen, damit kein Fehlverständnis über unsere Auffassungen aufkommt. Gleichwohl soll und darf dies nicht dazu führen, Fehlentwicklungen und Missstände anzuprangern (inklusive den Namen der Verantwortlichen und Nutznießer).

Denn das Gute an der Deutschen Einheit wird durch das Schlechte entwertet und führt zu einem (für die Ostdeutschen) schlimmen Ende, wenn es so weiter geht wie bisher.

Das Kernproblem: die Ostdeutschen werden sogar in der eigenen Haushälfte wie Fremde behandelt. Es gibt einen einzigen Urgrund für die Diskrepanz zwischen dem, was sich die Ostdeutschen unter „Deutscher Einheit“ (zurecht!) vorgestellt haben und dem, was Westdeutsche im Osteinsatz daraus gemacht haben. Die Konsequenz ist simpel: so lange die Ostdeutschen nicht Herr über ihren Siedlungsschwerpunkt sind, kann es nichts werden mit einer Deutschen Einheit zum Wohle der Ostdeutschen (also wie es das Grundgesetz und der Einigungsvertrag vorgesehen ist und die Regierung Kohl es zugesichert hat).

Das Ausmaß des Westbesatzes in privilegierten Positionen in den Neuen Bundesländern stellt sämtliche Vorstellungen in den Schatten, die der diesbezüglich kaum informierte Durchschnittsbürger (in Ost wie West) sich darüber zu machen wagt. Wer diese Tatsache kennt, dem fallen auch die Begriffe ein, die zur Charakterisierung dieses Zustands einzig und allein angemessen sind. Das Wissensdefizit, das diesen Einfall behindert, wird hier abgebaut.

Der Kern des „Archivs der real existierenden Deutschen Einheit“ zerlegt das Tabu über die herkunftsmäßig uninteressante Verteilung von Oben und Unten in Ostdeutschland zu einem Scherbenhaufen vor den Füßen seiner Erfinder und Nutznießer.

Für die Beantwortung der Frage, was die Existenz einer (echten) Ostpartei unentbehrlich macht, leuchtet vermutlich ein, dass dies etwas sein muss, was alle anderen politischen Akteure fürchten wie der Badeschaum die Seife: dass ihre durchweg westdeutsche Fernsteuerung zum Nachteil der Ostdeutschen und der Neuen Bundesländer dann offenkundig wird!

Unser Alleinstellungsmerkmal ist es, das Kernproblem für eine zum Wohle der Ostdeutschen verlaufende Deutsche Einheit anzusprechen und lösen zu wollen. Ohne dessen Lösung sind sämtliche sonstigen Probleme unlösbar (da sie mehr oder weniger Folge dieses einen sind). Eine Deutsche Einheit, die Ostdeutsche zu Menschen minderen Wertes (zu Fremden im eigenen Land) degradiert hat, muss reformiert werden. Nur wenn wir den Schuttberg dieses Anfangsversagens abtragen – vgl. B. Brecht – können wir uns endlich den Problemchen der Ebene zuwenden.

AKTUELL: Nach der Wahl des Tigerentenkartells (durch die Mehrheit der Wähler im Westen) verschärft sich die Lage nochmals extrem. Schwarz-Gelb bedeutet für Ostdeutsche den Supergau: Löhne wie bei Honecker, Preise wie bei Merkel sind absehbar. Die Folge: beschleunigte Entvölkerung des Beitrittsgebietes von Einheimischen. Es gilt daher, keine weitere Zeit zu vergeuden. Ossis, die wir etwas anderes gewollt haben als in der eigenen Heimat gegenüber West-Siedlern wie der Hase mit dem Igel zu laufen - vernetzen wir uns! Gründen wir unsere Interessenpartei wie die Südtiroler, die Quebecer u. s. w.! Dann (und nur dann) wird gelingen, was wir mit dem Beitritt gewollt haben: prosperierende („blühende“) Landschaften und Keinem sollte es schlecht ergehen!

Bei dieser Aufgabe hilft uns kein höh’res Wessi-Wesen (im Gegenteil!) – das können wir nur selber tun! Fangen wir an - und zwar rasch! Die Duldungsstarre, in der wir seit 1990 verharren, führt sonst zu irreversiblen Lähmungen!

„Kritisieren heißt, sich verantwortlich fühlen. ... Wer nie versucht hat, sich einzumischen, soll nicht behaupten, es ginge nicht.” (Daniela Dahn)

(Fassung vom 15.11.2009)